Kurzfilm

Cinema 4D, Arnold Renderer, After Effects

2016

 

Wurde in L.A./USA im Echopark Film Center beim "Nihilist Filmfestival" und

in Jelenia Gora/Polen beim "International Filmfestival Zoom" vorgeführt.

 

„Layover“ ist eine Adaption des gleichnamigen Gedichtes von Charles Bukowski, einem US-amerikanischen Dichter und Schriftsteller der 60er und 70er Jahre. Das Gedicht handelt von einer vergangenen Liebe und ist inhaltlich in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil geht es um die Erinnerung an diese vergangene Liebe. Die Szenerie ist traumartig, romantisiert und in kräftigen strahlenden Farben gehalten. Visualisiert werden die eingesprochenen Strophen durch amerikanische 60er Jahre Neonreklametafeln. Im zweiten Teil ist der Traum vorbei, die Liebe ist weg und es beginnt das Erwachen und reflektieren. Ein schlagartiger Übergang von Farbe zu Schwarz-Weiß verstärkt den Bruch und das Ende der Liebe. Es wird Vergänglichkeit ebenso wie Zeitlosigkeit symbolisiert. Die Reklametafeln des ersten Teils zerfallen und verwehen. Danach sammeln sich die Partikel wieder und bilden, passend zur Textpassage, einen Zug. Der dritte Teil bleibt in schwarz-weiß gehalten. Die Erzählerstimme befindet sich in der Gegenwart und ist an den Ort der einstigen Liebe zurückgekehrt und fragt sich, wo das Leben hingeht, wenn es endet.

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